RatgeberWarteliste
DigitalKaJe › Ratgeber

Alarmanlage ohne Kamera: Geht das?

Stand: 8. November 2026 · DigitalKaJe

Ja. Eine Alarmanlage braucht keine Bilder, um einen Einbruch zu erkennen. Wie das geht, was Kamera, Bewegungsmelder und Radar unterscheidet und wo die Grenzen liegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für einen Alarm reicht die Information, dass jemand da ist. Ein Bild ist dafür nicht nötig.
  • Radar erkennt Personen auch im Dunkeln und wenn sie still stehen, zeigt aber kein Gesicht.
  • Ohne Kamera gibt es kein Beweisfoto. Dafür bleibt das Leben zu Hause privat.

Viele denken bei einer Alarmanlage zuerst an Kameras. Dabei braucht eine Alarmanlage gar keine Bilder. Sie muss nur zuverlässig merken, dass jemand in der Wohnung ist, der nicht da sein sollte. Dafür gibt es Sensoren, die ohne Kamera auskommen.

Warum viele keine Kamera zu Hause wollen

Welche Sensoren erkennen einen Einbruch ohne Bild?

SensorWas er erkenntWas er nicht kann
Tür- und FensterkontaktOb eine Tür oder ein Fenster geöffnet wirdWer hereinkommt, oder ob jemand schon drin ist
Bewegungsmelder (PIR)Wärme, die sich durch den Raum bewegtPersonen, die still stehen oder sitzen. Sonne und Heizung können stören
Radar (mmWave)Bewegung und Anwesenheit, auch sehr kleine Bewegungen, dazu die Position im RaumGesichter, Kleidung, wer die Person ist. Dicke Wände durchdringt es nicht
KameraEin Bild der PersonPrivatsphäre schützen

Eine gute Alarmanlage kombiniert oft mehrere Sensoren: Kontakte an Türen und Fenstern melden das Öffnen, ein Melder im Raum bestätigt, dass wirklich jemand drin ist.

Was Radar besser kann

Ein Radar-Sensor sendet sehr schwache Funkwellen und misst ihr Echo. Bewegt sich etwas, ändert sich das Echo. Moderne Sensoren erkennen dadurch auch Menschen, die fast reglos sitzen. Licht braucht das Radar nicht, es funktioniert in völliger Dunkelheit. Und es kann sagen, wo im Raum sich jemand befindet, ohne zu zeigen, wer es ist. Mehr dazu im Ratgeber Radar-Bewegungsmelder einfach erklärt.

Die Grenzen, ehrlich gesagt

Für wen passt eine Alarmanlage ohne Kamera?

Für alle, die sich zu Hause sicher fühlen wollen, ohne sich beobachtet zu fühlen: Familien mit Kindern, Paare und Wohngemeinschaften, Menschen in Mietwohnungen und alle, die keine Bilder aus dem eigenen Zuhause bei einem Anbieter speichern möchten.

So macht es DigitalKaJe

DigitalKaJe ist eine Alarmanlage mit Radar statt Kamera, die wir gerade entwickeln. In der App siehst du deinen Grundriss mit Punkten statt Bildern. Du kannst einzelne Räume scharf schalten, zum Beispiel nachts nur das Wohnzimmer mit der offenen Balkontür. Der Server steht in Deutschland, und Positionen werden nicht gespeichert. Noch ist DigitalKaJe nicht erhältlich.

DigitalKaJe ist eine Alarmanlage mit Radar statt Kamera, die wir gerade entwickeln. Trag dich ein, dann erfährst du als Erstes, wenn es losgeht. Unverbindlich und kostenlos.

Auf die Warteliste

Weitere Ratgeber

Radar-Bewegungsmelder einfach erklärt

Wie ein Radar-Sensor (mmWave) Menschen erkennt, warum er auch Stillsitzende bemerkt, was er nicht sieht und wie er sich vom klassischen Bewegungsmelder unterscheidet.

Einbruchschutz: Tipps für Wohnung und Haus

Was Einbrecher abschreckt, was wirklich hilft und was du heute schon tun kannst. Von abgeschlossenen Türen über gekippte Fenster bis zur kostenlosen Beratung der Polizei.

Alarmanlage in der Mietwohnung: Was ist erlaubt?

Darf ich in der Mietwohnung eine Alarmanlage anbringen? Was gilt fürs Bohren, fürs Treppenhaus, für Kameras und für Mitbewohner? Ein Überblick in einfachen Worten.