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Radar-Bewegungsmelder einfach erklärt

Stand: 8. November 2026 · DigitalKaJe

Wie ein Radar-Sensor (mmWave) Menschen erkennt, warum er auch Stillsitzende bemerkt, was er nicht sieht und wie er sich vom klassischen Bewegungsmelder unterscheidet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Radar misst das Echo sehr schwacher Funkwellen. Bewegt sich etwas, ändert sich das Echo.
  • Es erkennt Menschen auch, wenn sie still sitzen, und das im Dunkeln.
  • Es liefert keine Bilder. Gesichter oder Kleidung kann es nicht erkennen.

Radar kennt man vom Flughafen oder aus dem Auto. Inzwischen gibt es Radar-Sensoren so klein wie eine Briefmarke. Sie stecken in Lampen, in Heizungsreglern und in Alarmanlagen. Hier steht, wie sie funktionieren.

Wie funktioniert ein Radar-Sensor?

Der Sensor sendet sehr schwache Funkwellen aus, ähnlich wie ein Lautsprecher Töne aussendet. Treffen die Wellen auf etwas, werfen sie ein Echo zurück. Der Sensor vergleicht laufend die Echos. Bewegt sich etwas im Raum, ändert sich das Echo, und der Sensor weiß: Da ist jemand.

Weil er misst, wie lange das Echo braucht und aus welcher Richtung es kommt, kann ein Radar auch sagen, wie weit entfernt und in welcher Richtung sich etwas bewegt. So entsteht ein Punkt auf dem Grundriss.

Was bedeutet „mmWave“?

mmWave heißt Millimeterwelle. Sensoren für drinnen arbeiten meist bei 24 oder 60 Gigahertz. Bei 60 Gigahertz sind die Wellen nur etwa 5 Millimeter lang. Das macht die Sensoren sehr genau: Viele bemerken schon das Heben und Senken des Brustkorbs beim Atmen. Deshalb erkennen sie auch Menschen, die ruhig auf dem Sofa sitzen.

Radar oder klassischer Bewegungsmelder?

Klassischer Bewegungsmelder (PIR)Radar (mmWave)
Person bewegt sicherkennt sieerkennt sie
Person sitzt stillmeist nichterkennt sie
Dunkelheitfunktioniertfunktioniert
Sonne, Heizung, warme Luftkann störenstört kaum
Wo im Raum?neinja, als Punkt
Hinter einer Abdeckungbraucht ein Fenster aus Spezialkunststoffsieht durch dünnen Kunststoff
Bild der Personneinnein

Was ein Radar nicht sieht

Ist die Strahlung gefährlich?

Die Sendeleistung solcher Sensoren ist sehr gering. Funkgeräte, die in der EU verkauft werden, müssen die Grenzwerte zum Schutz der Gesundheit einhalten. Das prüft ein Labor, bevor ein Gerät mit CE-Zeichen in den Handel kommt.

Und der Datenschutz?

Weil es keine Bilder gibt, ist Radar deutlich weniger heikel als eine Kamera. Trotzdem sind die Daten persönlich: Sie zeigen, wann jemand zu Hause ist. Bei DigitalKaJe werden sie deshalb nur verschlüsselt übertragen, liegen auf einem Server in Deutschland, und die Positionen im Raum werden nicht gespeichert.

Wofür man Radar-Sensoren nutzt

Licht, das nicht ausgeht, wenn man still am Schreibtisch sitzt. Heizung, die merkt, dass niemand im Raum ist. Und Alarmanlagen, die einen Einbruch bemerken, ohne zu filmen. Wie das zusammen aussieht, zeigt der Ratgeber Alarmanlage ohne Kamera.

DigitalKaJe ist eine Alarmanlage mit Radar statt Kamera, die wir gerade entwickeln. Trag dich ein, dann erfährst du als Erstes, wenn es losgeht. Unverbindlich und kostenlos.

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